Seit dem letzten Beitrag hat sich schon wieder was im Weinberg getan. Die Augen der Reben sind weiter angeschwollen, die ersten Blattspitzen lassen sich erkennen. Noch ein paar Tage warmes Wetter und die Reben treiben aus.
Um die angeschwollenen Augen vor Rhombenspanner-Raupen zu schützen, müssen befallene Raupen abgesammelt werden – bisher traten bei uns nur vereinzelt ausgefressene Augen auf.
Gemeinschaftlich mit unseren Winzerkollegen haben wir wieder Pheromondispenser ausgebracht, die im Verwirrungsverfahren die Paarung des Traubenwicklers erschweren. So können wir komplett auf Insektizide verzichten, wovon auch Nützlinge wie Spinnen, Schlupfwespen und Raupenfliegen profitieren.
Außerdem haben wir in vielen Weinbergen eine Biodiversitätsmischung eingesaät, teils klassisch nach Umbruch der Begrünung, teils als Direktsaat direkt in die bestehende Begrünung. Wir sind gespannt, welche Variante sich besser bewährt.