Unsere Erfahrungen mit dem sanften Rebschnitt

Während meines Weinbaustudiums in Geisenheim habe ich zum ersten Mal von der Rebschnittmethode von Simonit und Sirch gehört.

Der so genannte sanfte Rebschnitt soll den Saftfluss in der Pflanze erhalten. Das fördert die Vitalität und die Lebensdauer unserer Reben und sorgt somit für eine bessere Weinqualität.

In der Praxis erzielen wir nach mehreren Jahren Anwendung die ersten sehr positiven Ergebnisse.

Große Schnittwunden können von der Rebe nicht verheilt werden. Wichtig ist es, große Wunden zu verhindern, sodass der Rebstamm gesund wachsen kann.

Bei jungen Reben lassen wir eine kontrollierte Astbildung in Richtung der Rebzeile zu und schneiden auf jeder Seite einen Zapfen, der uns im nächsten Jahr das Holz zum Biegen sichert.

Bei alten Reben, die stark in die Höhe gewachsen sind, gelingt es oft, zwei intakte „Ausgänge“ aus dem gesunden Holz zu finden, um sie niedriger und gesund zu erhalten.

Wir sind bisher sehr zufrieden mit dieser Methode und werden weiter berichten.